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Seit "Fridays for Future" ins Leben gerufen wurde ist das Thema Klimawandel einer der wichtigsten Zentralpunkte unserer Gesellschaft geworden.

Auch wir denken über diese Zustände schon seit vielen Jahren nach. Genauer genommen, seit unserer Zeit in Spanien. Da haben wir hautnah erlebt, wie der Mensch tatsächlich zur Natur steht. Und es geht hier nicht um die Einheimischen Spanier, die sich nicht benehmen wollen/wollten. Nein, viel mehr um alle Menschen, die Billigreisen befürworten und nicht um sich schauen. Lassen sich in Hotels einquartieren, wollen beköstigt und belustigt werden. Dann kamen die Wild-Camper, die meinten die Landschaft ganz für sich zu beanspruchen. Und zu guter Letzt sahen wir sie, diese ausgeschilderten Naturschutzgebiete, die keiner respektieren wollte. Schwulenszenen an vielen spanischen Strandnischen und überall das Papier und/oder Feuchtetücher auf dem Boden, durch den Wind verteilt. Die Touris, die nicht zum Fotografieren kamen sondern um mit Ausleihfahrzeuge "Buggys" durch das Naturreservart Rallyes zu veranstalten, dort wo Fauna und Flora immer wieder aufs neue versuchte zu überleben. Zu guter Letzt durften wir dann auch zusehen, wie inmitten eines Naturschutzgebietes, direkt am Strand, zugemüllt wurde. Da haben sich doch die Agrarwirte gedacht, ihr Plastikgewächshaus direkt näher zum Strand zu ziehen und da würde bestimmt keiner hinkommen. (Wer es nicht glaubt - fährt mal von Almeria nach Malaga an der Küste entlang) Anders können wir uns das leider nicht erklären, wieso dort Herbizidbehälter leer herumlagen. Warum das ganze abgeflatterte Plastik herumflog. Mittlerweile ist Almeria voll damit und die wenigen schert es. Das, da was schief läuft, hatten wir bereits früh gemerkt. Als dann die Medien auf solche Zustände aufmerksam wurden - erweiterte die Agrarlobby dann ihre Anpflanzungen Richtung "Cabo de Gata", welches als Naturschutzgebiet gilt. Also inmitten eines Naturschutzgebietes, wo es eh kein Wasser gab/gibt, denn die örtliche Bevölkerung wird von einer Entsalzungsanlage überweigend versorgt und viele müssen ihr Wasser in Tanks kaufen, da ist nun die Bioabteilung für das restliche Europa entstanden? Leider waren auch wir blind, denn wir sollten erfahren, dass es auf der ganzen Welt so zugeht. Tja, wir werden älter und haben halt mehr Zeit genau hinzuschauen. Es gefällt uns überhaupt nicht, wie viele Menschen, auch hier in Portugal, die sich Agrarwirte oder Bauern nennen, mit Wald und Land umgehen. Da stimmt vieles nicht und oft sieht es danach aus, als würde es denen total egal sein. Umso mehr finden wir, dass es gut ist, wenn immer mehr Menschen einfach mal hinschauen und zumindest um Gehör bitten. Denn so rasch, wie unsere Welt sich derzeit verändert, um so schneller brauchen wir als Mensch mehr Gehör oder Anlaufstellen um diese Missstände, die wir sehen und empfinden, kund zu tun. Das fehlt -  und solange es so ist, bleibt die Hoffnung auf der Seite der nächsten Generation, die Gehör braucht und um ihr Überleben als Mensch in der neuen Welt kämpft.

Diese Karte zeigt an, wo derzeit auf der ganzen Welt für unser Klima gestreikt oder demonstriert wird.

 

   
© LosTimeCatchers Sara & Schorsch